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DIN-zertifizierte Übersetzungen

Koreanische Übersetzungen auf dem Vormarsch

Korea – ein wichtiger Handelspartner für Deutschland

Korea ist dank seiner leistungsstarken Wirtschaft und seiner hohen technologischen Fähigkeiten einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands in Ostasien.

Als zwölftgrößte Volkswirtschaft und siebtgrößte Exportnation der Welt, ist Korea für Deutschland nach der Volksrepublik China und Japan und damit noch vor Indien der drittwichtigste Absatzmarkt in Asien.

Südkorea, das weltweit eine Spitzenstellung in der Informations- und Kommunikationstechnologie einnimmt, ist in den letzten Jahren ein attraktiver Kooperationspartner für Deutschland auf dem Gebiet von Forschung und Technologie geworden. Bekannte deutsche Forschungseinrichtungen arbeiten daher eng mit koreanischen Partnern zusammen und auch deutsche und koreanische Universitäten haben zahlreiche Kooperationen aufgebaut.

Bedeutung der koreanischen Sprache

Koreanisch wird von mehr als 78 Millionen Menschen gesprochen. Außer in Nord- und Südkorea wird Koreanisch noch in der Volksrepublik China gesprochen, vor allem von den Angehörigen der koreanischen Minderheit im Koreanischen Autonomen Bezirk Yanbian in der Provinz Jilin an der Grenze zu Nordkorea, sowie in den USA und Deutschland, wo viele koreanische Staatsbürger schon seit mehreren Generationen leben.

In Japan gibt es ebenfalls eine koreanische Minderheit und ein privates koreanischsprachiges Schulsystem. Koreanisch ist darüberhinaus Amtssprache in Nord- und Südkorea sowie in Yanbian in China auf lokaler Ebene.

Es gibt verschiedene Koreanisch-Dialekte, deren Unterschiede jedoch recht gering ausfallen, so dass ein Dialekt im Allgemeinen für Sprecher anderer Dialekte verständlich ist.

Durch die wirtschaftliche und politische Bedeutung Koreas in Nordostasien sowie die steigende Popularität der zeitgenössischen südkoreanischen Pop-Kultur wird Koreanisch als Fremdsprache immer beliebter.

Wissenswertes für Übersetzungen ins Koreanische

Ein großer Teil des koreanischen Wortschatzes (ca. 50%) besteht aus Lehnwörtern, die im Laufe der Zeit aus dem Chinesischen übernommen wurden. Gründe für diesen außerordentlich hohen Anteil sind der enge Kontakt Koreas zu China sowie der in Korea zur Staatsreligion erhobene Konfuzianismus.

Aktuell werden in Südkorea verstärkt Lehnwörter aus dem Englischen übernommen (beispielsweise 컴퓨터 kʰʌmpʰjutʰʌ für Computer), die dann teilweise an die koreanische Phonologie angepasst werden. Historisch bedingt werden heute immer seltener Lehnwörter aus dem Japanischen verwendet. Es gibt außerdem auch einige wenige Lehnwörter aus dem Deutschen, so wird beispielsweise hopʰɯ (Anpassung des Wortes „Hof“ an die koreanische Phonologie) in Nord- und Südkorea als Bezeichnung für eine Kneipe verwendet, in der westliche Getränke wie Bier ausgeschenkt werden.

Koreanisch verwendet genau wie andere asiatische Schriften komplexere Zeichen als die Lateinschrift. Das kann zur Folge haben, dass obwohl die Anzahl der Zeichen in der koreanischen Übersetzung dieselbe bleibt wie beispielsweise im englischen Ausgangstext oder sogar etwas geringer wird, der Platzbedarf des koreanischen Zieltextes viel größer ist, was später im Layout berücksichtigt werden muss.

Das koreanische Alphabet besteht bereits seit dem 15. Jahrhundert und ist heute die offizielle Schrift für das Koreanische in Nordkorea, Südkorea und der Volksrepublik China. Dabei werden die einzelnen Buchstaben jeweils in Silbenblöcken zusammengefasst. Jedes Morphem wird gleich geschrieben, auch wenn die Aussprache variiert. Wörter werden durch Leerräume getrennt und es werden im Wesentlichen die gleichen Satzzeichen verwendet wie in den europäischen Sprachen.

Analog zur chinesischen Schrift wurden die Silbenblöcke ursprünglich in Spalten von oben nach unten geschrieben und die Spalten wurden von rechts nach links angeordnet. Heute ist die Schreibrichtung jedoch meist wie bei europäischen Sprachen von links nach rechts in Zeilen, die von oben nach unten angeordnet sind, so dass dieser Aspekt bei einer Übersetzung ins Koreanische heute kaum mehr von Bedeutung ist.

Da es für asiatische Sprachen in bestimmten Fachgebieten und für bestimmte Translation Memory-Systeme nur eingeschränkte Kapazitäten gibt, ist es unter bestimmten Umständen sinnvoll, auf Englisch als Relaissprache für Koreanisch-Übersetzungen aus dem Deutschen auszuweichen. Generell sollten Übersetzungen jedoch immer aus der originalen Quellsprache erstellt werden.

Für Fragen rund um Fachübersetzungen ins Koreanische und/oder in andere asiatische Sprachen mit bestimmten Translation Memory-Systemen wie Across oder Trados steht Ihnen unser oneword-Team gerne zur Verfügung. Wir freuen uns natürlich auch über eine E-Mail an kontakt@oneword.de.