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Die Sprachexpert:innen von oneword beraten Sie gern und erstellen Ihnen ein kostenloses Angebot, nachdem Ihre Unterlagen von uns geprüft wurden. Um eine nach ISO 17100 zertifizierte Übersetzung für die Sprachen Kroatisch, Boschnisch oder Serbisch zu erstellen, verfügen wir als Übersetzungsbüro für Kroatisch, Bosnisch und Serbisch weltweit über ein Netzwerk von muttersprachlichen Fachübersetzer:innen. Das kommt Ihnen zu Gute: Jedes Dokument wird fachlich und grammatikalisch korrekt sowie die Tonalität und den Stil treffend von Expert:innen und erfahrenen Übersetzer:innen bearbeitet und übersetzt.

Übersetzungsbüro für Kroatisch, Bosnisch und Serbisch: zertifiziert, kostenschonend und pünktlich

  • ISO 17100-zertifizierte Übersetzungen ins Kroatische, Bosnische und Serbische

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Nikolina Cabraja

Übersetzerin, M.A.

Übersetzungen ins Kroatische, Serbische und Bosnische: So verschieden und doch mit so vielen Gemeinsamkeiten

Der Balkan ist seit jeher für seine turbulente, insbesondere durch die Expansion des Osmanischen Reiches geprägte, Geschichte bekannt, sodass sich in dieser Region im Laufe der Jahre ein Flickenteppich dialektaler und religiöser Differenzen entwickelt hat. Kroat:innen, Serb:innen und Bosniak:innen unterscheiden sich in der Religion und gehörten häufig zu verschiedenen Kulturkreisen, obwohl ein großer Teil der Nationen Seite an Seite unter fremden Oberherren gelebt hat und sie eine gemeinsame „genetische“ Grundlage ihrer Sprache aufweisen können. In diesem Zusammenhang spricht man in der Sprachwissenschaft von etwas, das als das südslawische Dialektkontinuum bekannt ist und zu dem auch das serbokroatische Kontinuum gehört. Die sprachliche Standardisierung dessen fand bereits im 19. Jahrhundert statt. Das führte dazu, dass sich das Serbokroatische Jahrzehnte vor der Gründung eines jugoslawischen Staates und infolge mehrerer Sprachreformen als gemeinsame Schriftsprache etablierte. Im 20. Jahrhundert war Serbokroatisch die offizielle Sprache des Königreichs Jugoslawien (damals Serbo-Kroato-Slowenisch genannt) und später eine der offiziellen Sprachen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Zusätzliche Amtssprachen waren in dieser Zeit Slowenisch, Albanisch und Mazedonisch.

Übersetzungen für südslawische Sprachen

Seit dem Zerfall Jugoslawiens und den 1990er Jahren ist nicht mehr die Rede vom Serbokroatischen, da die politischen und sprachpolitischen Entwicklungen mehrere autonome Nachfolgestaaten hervorbrachten. Dies bedeutete den Übergang zu einer nationalstaatlichen Sprachpolitik sowie die Trennung der Sprache nach ethnischen und politischen Linien. Das Serbokroatische wurde dementsprechend durch die Standardvarietäten Kroatisch, Serbisch und Bosnisch ersetzt. Zudem gibt es eine fortlaufende Bewegung, einen separaten montenegrinischen Standard zu kodifizieren. Tatsache ist, dass diese südslawischen Sprachen auf das Engste miteinander verwandt sind und eine vollständige wechselseitige Verständlichkeit aufweisen. Die linguistischen Unterschiede zwischen diesen Sprachen in Bezug auf Lexik, Syntax, Morphologie und Phonetik sind unwesentlich und in erster Linie den außersprachlichen Entwicklungen auf dem Balkan zuzuschreiben.

Kroatisch, Serbisch und Bosnisch im Sprachkontakt mit Deutsch

Der Sprachkontakt des Deutschen mit dem Kroatischen, Serbischen und Bosnischen hat eine lange Tradition. Es gibt eine große Anzahl an Germanismen in diesen drei Sprachen, wobei diese aufgrund der sprachlichen und orthographischen Anpassungen kaum mehr als solche erkennbar sind, wie z. B. fajront (Feierabend), foranga (Vorhang) oder escajg (Esszeug = Besteck). Dieser Austausch ging auch in die andere Richtung, sodass ins Deutsche, z. B. das Wort Paprika aus dem Serbischen und das Wort Krawatte aus dem Kroatischen übernommen wurden. Außerdem haben diese südslawischen Sprachen zahlreiche neue und alte Internationalismen mit dem Deutschen gemeinsam (profesor – Professor, analizirati – analysieren, certifikat – Zertifikat). Darüber hinaus wurden auch im kulturellen Bereich enge Beziehungen gepflegt, da es eine Reihe von Gelehrten, Literaten und Künstlern aus Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina gab, die in Deutschland und Österreich lebten und wirkten. Im Laufe der Geschichte wurden diese Sprachen in einer Reihe von Schriftsystemen geschrieben: der glagolitischen Schrift (hauptsächlich in Kroatien), dem arabischen Alphabet (hauptsächlich in Bosnien und Herzegowina), der kyrillischen Schrift sowie verschiedenen Modifikationen des lateinischen und griechischen Alphabets. Das serbische Kyrillisch ist eine Adaption der kyrillischen Schrift für die serbokroatische Sprache, entwickelt von dem serbischen Sprachwissenschaftler Vuk Karadžić, der dabei dem Prinzip „schreibe wie du sprichst“ folgte. Im gleichen Zeitraum haben kroatische Linguisten unter der Leitung von Ljudevit Gaj das lateinische Alphabet, das in den westlichen südslawischen Gebieten verwendet wird, nach denselben Prinzipien angepasst. Infolge dieser gemeinsamen Anstrengung stimmen die kyrillischen und lateinischen Alphabete fürs Kroatische, Serbische und Bosnische eins zu eins miteinander überein, wobei die lateinischen Digraphen Dž, Lj und Nj als jeweils ein Buchstabe gelten. Heute wird das ehemalige Serbokroatisch sowohl in lateinischer als auch in kyrillischer Schrift geschrieben. Dabei verwenden Serbisch und Bosnisch beide Alphabete, während Kroatisch nur das Lateinische verwendet.

Wer spricht Kroatisch, Serbisch oder Bosnisch?

Es wird davon ausgegangen, dass die gegenwärtige Zahl der Sprecher:innen des Kroatischen, Serbischen und Bosnischen ca. 22 Millionen beträgt. Außerhalb der Staatsgrenzen der jeweiligen Länder werden diese Sprachen ebenfalls in anderen Teilen des Balkans gesprochen. So wird Kroatisch auch in der Vojvodina gesprochen, Serbisch im Kosovo, in Montenegro und in Kroatien, während alle drei Sprachen in Bosnien und Herzegowina als Amtssprachen anerkannt sind. Des Weiteren sind Kroatisch, Serbisch und Bosnisch auch als Migrantensprachen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden, Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien, usw. vertreten. Spätestens seit Kroatiens EU-Beitritt im Jahr 2013 und der geplanten Erweiterung der Europäischen Union um weitere Länder des ehemaligen Jugoslawiens ist auch der Bedarf an Übersetzungen in diese Sprachen (hauptsächlich ins Kroatische, aber zum Teil auch ins Serbische und Bosnische) gestiegen. Dies ist besonders durch die Rolle Deutschlands als einer der bedeutendsten Handelspartner von Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina bedingt.

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