18.10.2019

oneword jetzt zertifiziert nach DIN ISO 18587 – Maschinelle Übersetzung und Postediting

Höchste Qualität in allen Prozessen – das ist seit jeher unser Anspruch. Bereits seit 2013 sind wir nach der Übersetzungsnorm ISO 17100 zertifiziert und mittlerweile auch aktiv im DIN-Gremium vertreten. Im September 2019 erfolgte der nächste logische Schritt mit der Zertifizierung nach der Norm DIN ISO 18587 für das Posteditieren maschinell erstellter Übersetzungen.

In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind uns transparente Prozesse besonders wichtig: Was wird mit einem Text gemacht, wenn er zu uns kommt, wie setzen sich unsere Preise zusammen und welche Akteure sind am Projekt beteiligt? Um dem Anspruch nach Transparenz und Qualität auch im stark nachgefragten Bereich des Posteditierens maschinell erstellter Übersetzungen gerecht zu werden, arbeiten wir bereits seit Erscheinen der Norm DIN ISO 18587 im Frühjahr 2018 nach einheitlich definierten Prozessen. Diese umfassen die Absprache mit unseren Kunden, die Angebotserstellung, eine Machbarkeitsanalyse, die Qualifizierung unserer Posteditoren, die Durchführung des Posteditierens und die Qualitätssicherung aller MTPE-Projekte (MTPE = Machine Translation and Post-Editing), sowie Evaluationsprozesse und die Datensicherheit. All diese Prozesse haben wir im September 2019 von einem Auditor unter die Lupe nehmen lassen und freuen uns darüber, dass wir als einer der ersten Sprachdienstleister in Deutschland DIN ISO 18587-zertifiziert sind.

DIN ISO 18587 Posteditieren in der Praxis

Für Sie als Kunde bedeutet dies, dass Ihr MTPE-Projekt bei uns nicht nur in jedem Schritt nachvollziehbar, sondern auch in den besten Händen ist. Mit unserem kundenorientierten Servicepaket oneMTPE erhalten Sie einen Rundum-Service von der ersten Beratung bis zum kontinuierlichen Feedback. Unser Experten-Team berät und begleitet Sie bei der Einführung von maschineller Übersetzung und steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um erste Tests geht. Durch unsere interne Machbarkeitsanalyse wird kein Text kategorisch vom MTPE-Prozess ausgeschlossen, sondern immer im Detail hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Einsparpotenzial betrachtet. Denn eins ist klar: Maschinelle Übersetzung (MÜ) und menschliches Posteditieren bieten zwar hohe Einsparpotentiale, können aber je nach Textsorte, Sprachpaar und Fachgebiet auch aufwendiger als eine Humanübersetzung sein. Um den Zeit- und Kostenvorteil von Machine Translation und Post-Editing optimal nutzen zu können, muss daher jedes Projekt bzw. jeder Projekttyp individuell betrachtet werden.

Post-Editing nach ISO 18587

Sobald ein Text maschinell übersetzt wurde, kommen unsere geschulten und erfahrenen Posteditoren ins Spiel. Sie überprüfen die maschinell erstellte Übersetzung mit dem Ziel, möglichst viel der maschinellen Inhalte zu verwenden und müssen in Sekundenschnelle Entscheidungen zur Brauchbarkeit eines Segments treffen: Kann die maschinelle Übersetzung unverändert übernommen werden, sind Anpassungen nötig oder muss das Segment womöglich komplett neu übersetzt werden? Der Arbeitsfortschritt des Posteditoren hängt dabei maßgeblich von der Qualität des MÜ-Ergebnisses und den Anforderungen an die Übersetzung ab. In der Regel werden zusätzlich zur sprachlichen Bearbeitung noch Vorgaben aus Styleguides oder einer Terminologiedatenbank herangezogen. Diese Vorgaben machen die Bearbeitung zwar umfangreicher, führen aber gleichzeitig dazu, dass der Zieltext mehr den individuellen Kundenanforderungen entspricht. Ganz gleich jedoch, welche unterschiedlichen Qualitätsziele verfolgt werden: Postediting-Prozesse nach ISO 18587 schreiben im Ergebnis eine Übersetzungsqualität vor, die mit einer muttersprachlichen Humanübersetzung vergleichbar ist.

Bedeutung von Terminologiearbeit bei der Maschinellen Übersetzung

Für die maschinelle Übersetzung wichtiger denn je ist ein sauberes Terminologiemanagement: Denn eine untrainierte Maschine kann nicht wissen, wie Sie im Unternehmen bestimmte Produkte oder Leistungen benennen. Gerade die generischen, also allgemein gehaltenen Neuronalen Maschinellen Systeme wie beispielsweise DeepL, die aktuell auf dem Vormarsch sind, bieten keine Möglichkeit, die Unternehmensterminologie bereits während der maschinellen Übersetzung einzubinden. Die Anpassung des Zieltexts an die Terminologievorgaben aus der Datenbank ist daher Aufgabe des Posteditors, der dafür im besten Fall auf eine gut gepflegte Terminologiedatenbank in seiner Arbeitsumgebung zugreifen kann. Durch seine Überarbeitung wird sichergestellt, dass die fertige Übersetzung dann alle Termini enthält, die laut Vorgaben verwendet werden sollen. Eine gut gepflegte Terminologiedatenbasis während des Posteditierens stellt nicht nur sicher, dass die Unternehmensterminologie konsistent eingehalten wird. Sie beeinflusst auch signifikant die Arbeitsgeschwindigkeit des Posteditors – was sich positiv auf den Zeit- und Kostenfaktor jedes einzelnen MTPE-Projekts auswirkt.

Erfolgsbarometer für die Maschinelle Übersetzung: Effizienzmessung

Nach dem Posteditieren erfolgt bei oneword eine umfassende Qualitätssicherung und eine Analyse des MTPE-Prozesses: Wie viele maschinell übersetzte Segmente mussten durch den Posteditoren korrigiert werden? Wie viele der Korrekturen waren nur kleine Anpassungen und wie viele Segmente wurden komplett umgeschrieben oder neu übersetzt? Auf Wunsch teilen wir diese Analyseergebnisse auch gerne mit Ihnen und können somit nach mehreren Projekten bestimmte Textarten klassifizieren, die sich besser oder schlechter für den Prozess eignen. Als Teil von oneMTPE erhalten Sie außerdem bei jedem Projekt Feedback, um gemeinsam eine kontinuierliche Prozessoptimierung zu erreichen. Hierbei weisen wir zum Beispiel auf fehlende Terminologieeinträge hin, machen Vorschläge zur Optimierung Ihrer Ausgangstexte oder legen gemeinsame Styleguides für MTPE-Projekte an. Durch regelmäßige Effizienzmessungen werden Einsparpotenziale nicht nur sichtbar gemacht, sondern zahlen sich von Anfang an aus.

Von einer „Übersetzung auf Knopfdruck“ kann bei oneword also wirklich keine Rede sein. Denn trotz künstlicher Intelligenz und maschineller Übersetzung steckt in jedem oneMTPE-Projekt viel gesunder Menschenverstand, Fachkompetenz, unsere Begeisterung für Sprache und unser hoher Qualitätsanspruch.

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