Maschinelle Übersetzung (MT)
Maschinelle Übersetzung – professionell einsetzen.
Wenn Sie viel Text, viele Sprachen und kurze Release-Zyklen managen, zählt nicht der erste Entwurf, sondern das Ergebnis: terminologisch konsistent, fachlich korrekt und in Ihrer Zielsprache sofort einsetzbar. Genau dafür setzen wir maschinelle Übersetzung in einem gesteuerten Übersetzungsprozess ein – mit Machbarkeitsanalyse, Terminologie-Integration und qualifiziertem Post-Editing (oneMTPE).
Unsere Zertifizierungen:



Maschinelle Übersetzung sinnvoll im Unternehmen einsetzen
Maschinelle Übersetzung (Machine Translation, MT) hilft Ihnen, große Textmengen und viele Sprachen schneller zu bedienen. Damit das Ergebnis in Ihrer Zielsprache korrekt und veröffentlichungsfähig ist, sind klare Vorgaben, passende Übersetzungssysteme und menschliche Absicherung erforderlich.
MT- und KI-Systeme liefern oft sehr flüssige Ergebnisse. Genau das kann aber trügen, wenn Mehrdeutigkeiten im Ausgangstext nicht geklärt sind, Begriffe uneinheitlich verwendet oder fachliche Details nur „plausibel“ statt korrekt übersetzt werden. Deshalb ist MT im Unternehmenskontext keine Lösung per Knopfdruck, sondern eine Übersetzungsmethode, die in den Übersetzungsprozess eingebettet sein muss, um alle Fehler zu erkennen und systematisch zu korrigieren.
Gerade bei Sprachübersetzungen in mehrere Zielsprachen zeigt sich, wie wichtig Kontext ist. Mehrdeutigkeiten lassen sich auch bei maschineller Übersetzung zuverlässig abfangen – durch Terminologie, klare Vorgaben und Post-Editing.
Ob MT in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt vor allem von vier Faktoren ab. Diese bestimmen, welche Übersetzungsmaschinen und Übersetzungstools zum Prozess passen und wie dieser stabil wird:
- Ausgangssprache und Sprachpaar:
Nicht jedes Sprachpaar liefert die gleiche Output-Qualität. - Textart und Struktur:
Fließtexte sind meist geeigneter als kontextlose Fragmente. - Terminologie und Vorgaben:
Ohne Glossare und eine eindeutige Terminologie steigt der Post-Editing-Aufwand. - Risikoprofil:
Je höher das Risiko, desto wichtiger ist ein passendes QA-Set-up.

oneMTPE: Maschinelle Vorübersetzung plus Post-Editing
Mit oneMTPE kombinieren wir Geschwindigkeit und Sicherheit: Ein maschinelles System übersetzt vor, qualifizierte Posteditor:innen sichern Inhalt, Terminologie und Stil ab. Für Sie bedeutet das weniger Schleifen, weniger Risiko und ein Ergebnis, das Sie intern und extern vertreten können.
Post-Editing ist dabei keine kosmetische Korrektur. Linguist:innen arbeiten mit Ausgangstext, maschinellem Output und Zieltext und entscheiden segmentweise, was übernommen werden kann, was angepasst werden muss und wann eine komplette Neuformulierung die bessere Lösung ist. Der Mensch bleibt also nicht nur „in the loop“, sondern trifft im Prozess die Entscheidungen, um die Übersetzungsqualität zu sichern – besonders dort, wo Systeme an Grenzen stoßen.
Auswertung und Optimierung als fester Prozessschritt
Nach jedem MTPE-Projekt erfolgt eine systematische Auswertung: Unsere Posteditor:innen bewerten den maschinellen Output in definierten Kategorien, wir analysieren die Änderungen je Textart und Sprachpaar und leiten gezielte Optimierungsmaßnahmen ab. In regelmäßigen Check-ins informieren wir Sie über Ihre Einsparungen durch den Einsatz von MTPE, die Qualitäts des maschinellen Outputs, und Möglichkeiten zur weiteren Prozessoptimierung. Für Sie bedeutet das: mehr Transparenz, planbare Qualität und ein MTPE-Prozess, der mit jedem Projekt stabiler wird.
Für welche Inhalte eignet sich maschinelle Übersetzung?
Für Inhalte, die strukturiert und umfangreich sind und in mehreren Sprachen regelmäßig gebraucht werden, ist MTPE (Machine Translation + Post-Editing) oft besonders effizient:
- Technische Dokumentation
- Software- und IT-Dokumentation
- Website- und Produktinhalte
- Marketingtexte ohne Transkreationsbedarf
Nur eingeschränkt oder wenig geeignet sind kurze, kontextarme Texte oder Einzelwörter sowie fragmentierte Inhalte mit vielen Platzhaltern. Auch die Korrektheit des Ausgangstexts und eine saubere Formatierung haben einen Einfluss auf den MT-Output. Entscheidend ist daher die Bewertung über Textsorte, Sprachpaar, Anforderungen und Risikoprofil – dafür ist die Machbarkeitsanalyse da.
Typische Vorteile für Ihre Teams
- Durchlaufzeiten je nach Projekt bis zu 50 % schneller
- Signifikante Kosteneinsparungen im zweistelligen Prozentbereich möglich
- Konsistente Terminologie durch Glossare und Translation Memorys
- Projektbezogene Entscheidung auf Basis einer Machbarkeitsanalyse, damit das Post-Editing nie aufwendiger wird als eine Humanübersetzung
So starten Sie: Machbarkeitsanalyse statt Experiment
Bevor Sie MTPE skalieren, prüfen wir in einer Machbarkeitsanalyse Textsorte, Ausgangssprache, Sprachpaar, Risiko und Einsparpotenzial. Sie erhalten eine klare Empfehlung, ob MTPE passt und wie Ihr optimaler Übersetzungsprozess aussieht.

Referenz aus der Praxis: HELLA
Gemeinsam mit HELLA haben wir oneMTPE in bestehende Prozesse integriert und anschließend ausgebaut. Das Ergebnis: signifikante Zeit- und Kostenvorteile (im Bereich von 30–40 %) bei professionell abgesichertem Output.
Gerade in großen Organisationen zeigt sich schnell, ob maschinelle Übersetzung als Übersetzungsdienst stabil funktioniert. Entscheidend dabei ist ein schrittweises Vorgehen mit messbaren Kriterien statt eines einmaligen Tool-Roll-outs.

FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen maschineller Übersetzung und Machine Translation?
Es gibt keinen Unterschied. „Machine Translation“ ist lediglich der englische Begriff für „maschinelle Übersetzung“. In der Praxis kommt es aber nicht auf die Bezeichnung an, sondern auf die Umsetzung: Sie können MT als Tool für interne Geschwindigkeit nutzen oder als Teil eines kontrollierten Übersetzungsprozesses – mit Terminologie, QA und Post-Editing durch Linguist:innen.
Mensch gegen Maschine: Kann maschinelle Übersetzung eine menschliche Übersetzung ersetzen?
Auch wenn die Ergebnisse flüssig und schlüssig klingen, ist kein MT-System fehlerfrei. Ziel von MTPE ist es, die Stärken von Mensch und Maschine zu kombinieren: Die Schnelligkeit kommt aus der MT, die Präzision und Fachexpertise vom Menschen. So verbinden wir das Beste aus beiden Welten für hochwertige Übersetzungsergebnisse.
Wie funktioniert neuronale maschinelle Übersetzung (NMT)?
Neuronale Systeme haben durch umfangreiche Trainingsdaten Sprachmuster erlernt und erzeugen daraus Übersetzungen, die häufig sehr flüssig wirken. Für Sie heißt das: schnelle Rohfassungen. Aber flüssig bedeutet nicht automatisch auch korrekt, deshalb sichern wir den Output durch Post-Editing und QA ab.
Kann ich mich auf die Übersetzungsqualität maschineller Übersetzung verlassen?
Ja, wenn Sie die richtigen Stellschrauben setzen: passende Übersetzungssysteme, integrierte Terminologie, Nutzung vorhandener Übersetzungsspeicher, qualifiziertes Post-Editing und Qualitätssicherung. Ohne diese Elemente bleiben Qualitätslücken und Risiken.
Wie kann ich maschinelle Übersetzung optimal nutzen?
Starten Sie mit einer Machbarkeitsanalyse. So bekommen Sie eine klare Empfehlung, welche Inhalte sich eignen, welches Set-up sinnvoll ist und wie Sie Zeit und Kosten sparen, ohne die Kontrolle über Terminologie, Stil und Datensicherheit zu verlieren.
Weitere Leistungen rund um MTPE.
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